Wilde Lande
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Gestern und heute

Ich habe gerade eine Zusammenfassung von „Das Jahr des Feuers“ gelesen. [Achtung, Spoiler.] Unglaublich, totales Railroading, ca. 1000 NSCs, die alle wichtiger sind als die Spieler-Charaktere, die ohnehin nur Zuschauer sind oder bestenfalls die ihnen zugedachte Rolle ausfüllen. Dabei steht auch von vornherein fest, dass sie natürlich auf Rohajas Seite stehen und nicht etwa auf der von Answin oder wer da noch so alles rumkreucht. Bei der Phileasson-Saga hätte man ja auch nicht bei Beorn mitfahren können.

Und dann fällt mir auf: Noch vor fünf Jahren hätte ich das Jahre des Feuers wahrscheinlich geil gefunden. Was für einen Wahnsinns-Geschichte! Epische Schlachten mit allem drum und dran. Ereignisse, die das Gesicht der Welt formen. Wo man sich hinterher drüber unterhält, welcher der ganzen Uber-NSCs wohl der coolste ist. Und wie krass die Szene rüberkam, als erst Kaiser Hal aus dem Nichts wieder auftaucht und sich dann herausstellt, dass alles, was die Helden die letzten 20 Sitzungen über getan haben, zu Rhazzazors Plan gehörte und man es dann aber doch, oh Wunder, mit letzter Kraft schafft, ihn zu besiegen.

Wenn ich das jetzt schreibe, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Aber vor fünf Jahren habe ich da anders gedacht. Geschmäcker sind nun mal verschieden. So bleibt mir nur zu sagen: Jedem das seine.

Dass die DSA-Regeln umständlich, unausgewogen uns unstrukturiert sind, ist eine andere Geschichte.
30.11.06 16:45
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dom (30.11.06 20:44)
Tja... da merke ich, wie wenig eindeutig ich mich auf einen Spielstil festlegen kann.

Ich finde die Idee vom Jahr des Feuers immer noch sehr cool... und würde es gerne spielen. Natürlich nur mit SCs, die auch entsprechend dazu passen und von sich aus eine Motivation haben, auf Rohajas Seite zu stehen. Und dann kann man hinterher über die Wahnsinns-NSCs reden, man kann über den Absturz der Festung diskutieren usw.

Auf der anderen Seite hatten wir gestern mit The Great Below wirklich wahnsinnig viel Spaß, das Spiel hat gerockt ohne Ende. TGB ist quasi das absolute Gegenteil von DSA, Railroading und SL. Und auch solche Spiele möchte ich, seitdem ich sie kennengelernt habe, auf keinen Fall mehr missen.

Dom


(1.12.06 18:55)
Ja, genau.

Spielt mehr the Great Below!

*Ähem*

MfG

Dirk


Harald Wagener / Website (1.12.06 20:59)
OK, Frage: Glaubst Du, dass man das Kernkonzept mit etwas wie Shadow of Yesterday retten kann? Im Sinne der 'Awesomify ....'-Threads von story-games.com?


Frank Tarcikowski (2.12.06 00:53)
Man könnte eine ähnliche Story mit TSoY umsetzen. Aber es wäre so anders, dass man es nicht als "awesomnified" bezeichnen könnte. Es wäre einfach etwas anderes. Das Jahr des Feuers soll so. Es ist nicht kaputt im eigentlichen Sinne (nicht so wie die Steigerungskostentabelle und die drei Steigerungstechniken). Es macht das, wozu es gedacht ist, gut, soweit ich das aufgrund der Zusammenfassung beurteilen kann.


Tobias (15.12.06 02:04)
Sehr interessant. Vor allem, da ich gefragt wurde, ob ich bei der 7G-Kampagne mitspielen würde und ich aus genau den Gründen eher dagegen bin.

Ich nehme einfach mal an, du kennst die Kampagne auch. Verhält es sich da genauso?

Eigentlich eine rhetorische Frage.

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