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Warum Theorie? Und warum Forge?

Okay. Ich bin kein Missionar oder so was. Ich will dich hier nicht bekehren. Immer mal wieder kommt einer ins GroFaFo und bringt solche Spr?che wie: "Hey, mich hat hier immer noch keiner davon ?berzeugt, dass dieser ganze Theorie-Mist sinnvoll ist!"

Na und?! Brauche ich die Erlaubnis von irgend einem hergelaufenen Troll, damit ich mich mit Rollenspieltheorie auseinandersetzen kann? Ich glaube nicht.

Rollenspieltheorie ist relativ komplex und leider nicht besonders gut zug?nglich. An dem ersten Problem kann ich nichts ?ndern, an dem zweiten arbeite ich mit diesem Blog, so gut ich kann. Trotzdem wird es immer ein Aufwand bleiben, sich theoretisches Handwerkszeug so gut anzueignen, dass es einem auch tats?chlich was n?tzt. Jeder muss selbst wissen, ob sich dieser Aufwand f?r ihn lohnt.

Am Anfang steht eine sehr einfache Erkenntnis: Keine Rollenspielrunde ist perfekt. Oft genug gibt es Streit, oder zumindest Frust. Wenn man daran etwas ?ndern will, muss man die Ursachen verstehen. Und daf?r ist es erforderlich, dass man dar?ber nachdenkt, was eigentlich die Beteiligten beim Rollenspiel tun, und warum.

Also erstens: Rollenspiel ist eine reale, soziale Aktivit?t. Es geht dabei um die Spieler und ihr Verhalten. Es geht nicht um die Charaktere. Klingt banal, ist aber vielen leider nicht klar. Und zweitens: Die meisten Rollenspieler hinterfragen sehr selten, warum sie eigentlich so spielen, wie sie spielen.

Wozu dient eigentlich diese Regel? Dieses Setting-Element? Diese Verhaltensweise? Brauche ich die ?berhaupt, oder k?nnte mir etwas anderes vielleicht viel besser helfen? Rollenspieltheorie sucht die Antworten auf diese Fragen. Denn wenn man die Antworten auf diese Fragen kennt, kann man Strategien entwickeln, um:

- mehr Spa? am Spieltisch zu haben
- bessere Rollenspiele zu schreiben.

Doch warum Forge? Warum diese verworrene Terminologie, diese hinkende Konzeption, diese un?bersichtliche Seite, dieser unertr?gliche Klugschei?er Ron Edwards?

Die Forge ist nicht die einzige, wohl aber die gr??te und aktivste Quelle f?r Rollenspieltheorie. Niemand behauptet, dass die Forge-Theorie der Weisheit letzter Schluss ist. Ich pers?nlich bin aber froh, dass ich wenigstens diese Forge-Theorie nun einigerma?en verstanden habe. Ich kann mit ihr arbeiten, und sie bringt mich weiter.

Die Forge-Theorie ist auf jeden Fall ausgereifter und umfassender als alles, was ich mir selbst aus dem Stehgreif mal schnell ?berlegen k?nnte. Ich habe auch relativ wenig Lust, selbst konzeptionierend t?tig zu werden. Das ist mir viel zu abstrakt. Die Theorie ist f?r mich blo? ein Werkzeugkasten, den ich benutze, und ich will das Rad nicht neu erfinden.

Mag sein, dass die Werkzeuge nicht perfekt funktionieren. Aber mit ihnen arbeite ich auf jeden Fall besser als mit blo?en H?nden. Andere Werkzeuge habe ich nicht, und bekomme ich auch nicht auf die Schnelle. Also nehme ich das, was da ist, und helfe anderen, die das auch wollen.
18.12.05 02:40
 


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