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Kleine Forge-Kunde

The Forge ist die Hauptquelle f?r die Rollenspieltheorie, die ich auf diesem Blog verbreite. Das Big Model und GNS sind Produkte der Forge.

Was ist die Forge? Die Forge ist eine weltweite Gemeinschaft von Rollenspielautoren und Theorie-Freaks. Sie ist die Idee einer neuen Art von Rollenspiel und Rollenspielsystemen. Sie ist ein Team, das sich gegenseitig bei der Verbreitung ihrer Werke unterst?tzt. Vor allem aber ist sie eine Website.

Geschichte der Forge
Die Geschichte der Forge ist eng mit der Geschichte des GNS-Modells verbunden. In der Usenet-Gruppe rec.games.frp.advocacy war in den 90er Jahren viel ?ber Rollenspiel diskutiert worden, und dabei hatte man ein analytisches Niveau erreicht, an das vorher wohl niemand gedacht h?tte.

Unter anderem wurde aus diesen Diskussionen das sogenannte Threefold geboren, ein Modell, das Rollenspieler in verschiedene Typen unterteilt.

Der amerikanische Biologie-Professor Ron Edwards schrieb 1999 sein erstes Rollenspiel, Sorcerer, und seinen Artikel "System does matter". In der Folge entwickelte er ein Modell namens GNS, das auf dem Threefold aufbaute, aber in wesentlichen Punkten anders war. Au?erdem war Ron ein fanatischer Verfechter der Idee, dass Autoren ihre Rollenspiele selbst verlegen sollten.

The Forge begann als eine Sammlung von Artikeln und Rezensionen von Ron Edwards. Dann kam Clinton R. Nixon als Admin dazu und half, die Seite auszubauen.

Das Herz der Forge ist seither das Forum gewesen. Seit 2001 ist dort intensiv ?ber das GNS-Modell und Rollenspiel-Theorie im Allgemeinen diskutiert worden. Es ist eine Menge Terminologie entwickelt worden, Ideen sind aufgebracht, verfeinert und wieder verworfen worden.

Nur sehr wenige haben all diese Diskussionen vom Anfang bis zum Ende verfolgt. Au?er von Ron Edwards kann man das vielleicht noch von Vincent "lumpley" Baker, Ralph "Valamir" Mazza, Mike Holmes und M.J. Young behaupten (soweit ich das beurteilen kann).

Neben dem Forum ist das wichtigste Aush?ngeschild der Forge der j?hrliche Stand auf der GenCon. Dort werden die Spiele der Forge-Autoren angepriesen, in kurzen 15-Minuten-Demos vorgestellt und zuhauf an den Mann gebracht. Abends h?ngen Autoren und Foren-User auf den Hotelzimmern und spielen so legend?re Spielrunden wie Moose in the City .

Seit 2004 haben Ron und Clinton verst?rkt darauf hingewirkt, die Theorie-Diskussionen zu beenden und den augenblicklichen Konsens ?ber die grundlegenden Konzepte der Forge-Theorie als gegeben hinzunehmen.

Was mit dem Provisional Glossary begann, endete letztlich im Dezember 2005 mit der Schlie?ung der Theorie- und GNS-Foren. In ein paar Jahren, so wurde es angek?ndigt, soll das Forum ganz geschlossen werden.

Philosophie der Forge
Die Forge hat sich offiziell der Verbreitung, Sch?pfung und Betrachtung von Indie-Rollenspielen verschrieben. "Indie" im Sinne der Forge sind alle Spiele, die ihrem Autoren selbst geh?ren.

Aber die Forge ist und bleibt ein Forum f?r Rollenspieltheorie, das sagen auch Ron und Clinton. Die Theorie ist ein Teil der Forge. Was sie jedoch nach Aussage der Gr?nderv?ter nicht sein soll, ist Selbstzweck. Die Theorie habe ihre Daseinsberechtigung ausschlie?lich dort, wo sie in Kontext zu tats?chlichem Spiel oder Spieldesign gesetzt wird.

Aufbau der Seite
Startseite ist das Forum. Oben stehen die allgemeinen Foren mit ihren spezifischen Themen. Die wichtigsten davon sind die oberen drei: Actual Play, Indie Game Design, und Publishing. Weiter unten kommen einzelne Foren bestimmter Indie-RPG-Verlage (d.h. Verlage, die dem Autoren selbst geh?ren).

Ganz oben rechts findet ihr au?erdem eine Zeile mit Links zu den weiteren Inhalten der Seite. Besonders interessant sind hier die Articles und Reviews.

Unter den Articles findet man, neben dem Glossary, auch die Artikel von Ron Edwards zu GNS, Fantasy Heartbreakers und anderem Kram. Aber Achtung: Die Theorie hat sich seit 2001 geh?rig weiter entwickelt, und was in den ?lteren Sachen steht, ist teilweise nicht mehr ganz aktuell.

Forge-Knigge
Die Forge ist ein bisschen anders als andere Internet-Foren. Das kann man m?gen oder nicht, aber man sollte sich damit arrangieren. Am wichtigsten ist: Auf der Forge wird erwartet, dass man sich Gedanken macht, ehe man postet. Deswegen kann man seine Posts auch nicht editieren. Es wird erwartet, dass man sich die Zeit nimmt, die Stickies der einzelnen Foren zu lesen und zu beachten. Und es wird auch erwartet, dass man sich einen Thread komplett durchliest und ihn versteht, ehe man darin postet.

Man r?hmt sich auf der Forge des "Diskurses". Das bedeutet, dass man auf der Forge "richtiges" Englisch schreibt, so wie man es in einem Brief oder einem Artikel verwenden w?rde. Smilies, *rofl* und ?hnliches sind eher ungern gesehen. Diskurs bedeutet aber vor allem, dass man sich inhaltlich ernsthaft mit den diskutierten Themen besch?ftigt. Es wird sehr strikt darauf geachtet, dass Threads "on topic" bleiben. "Socializing" ist nicht erw?nscht.

Dann gibt es noch ein paar weitere Eigenheiten. Die Zitat-Funktion ist, wenn ?berhaupt, nur sp?rlich zu benutzen. Es wird nicht in "tote" Threads gepostet, statt dessen werden neue Threads er?ffnet und die alten verlinkt. Wenn Ron (der einzige Moderator der allgemeinen Foren) einen Thread schlie?t, postet er lediglich "geschlossen", ohne jedoch den Thread technisch dicht zu machen. Es wird erwartet, dass man sich von alleine daran h?lt.

Es ist ?blich, sich mit Vornamen anzureden. Die meisten User verwenden ihren realen Namen als Nick. Dar?ber hinaus ist es ?blich, seine Posts mit dem Namen zu unterschreiben.

How to post to...

...Actual Play
Im Actual Play wird von Spielrunden berichtet (nicht nur Indie-RPGs, sondern alle Rollenspiele). ?blicherweise besteht dabei sehr wenig Interesse an sogenannten "transcripts", d.h. Beschreibungen der fiktionalen Ereignisse ohne Bezug zu dem, was zwischen den Personen am Spieltisch passiert.

Die Forge h?lt sehr viel davon, Rollenspiel als soziales Ereignis mit den Spielern als realen Personen zu verbinden. Jeder Bericht im Actual Play sollte daher von den Spielern, und nicht von den Charakteren handeln. Nat?rlich ist es nicht verboten, auch was ?ber die Charaktere zu schreiben, wenn's cool ist.

...Indie Game Design
Im Indie Game Design werden Rollenspiele entwickelt. Der Titel des Threads sollte den Namen des Spiels in eckigen Klammern enthalten. Posts ?ber Hirngespinste sind nicht gern gesehen, man will sich eigentlich nur mit ernsthaften Projekten auseinander setzen. Am Anfang eines Posts sollte die Antwort auf die drei gro?en Fragen stehen:

Worum geht es in dem Spiel?
Was machen die Spieler?
Was machen die Charaktere?

Ferner hilft es oft, das Spiel nicht einfach nur zu beschreiben, sondern auch konkrete Fragen dazu zu stellen. Generell geht es in diesem Forum nicht um Herzeigen und Schulterklopfen, sondern es geht um konstruktive Arbeit.
18.12.05 02:04
 


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